Person

Maga Barbara Pfaffenwimmer, geb. 1961 in Linz

  • Krisenberaterin
  • Psychotherapeutin (Psychodrama)
  • Lehrbeauftragte am Institut für Praktische Theologie der Universität Wien, an der Katholisch Theologischen Privatuniversität Linz, an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Krems
  • Trainerin und Referentin in der Erwachsenenbildung

Einige Arbeitsschwerpunkte

  • Psychodramatherapie für Einzelne und Gruppen
  • Supervisorische Begleitung und Beratung
  • Training in Szenischer Kompetenz, Konfliktmanagement, Gewaltprävention
  • Aus- und Fortbildung für Führungskräfte

Ausbildungen

  • Studium der Diplomtheologe an den Universitäten Wien, Freiburg und Bamberg: Abschluss Maga. Theol.
  • Theaterpädagogik & Dramatherapie an der Akademie Remscheid/Köln (Abschluss: Diplom des Bundesverbandes für Theaterpädagogik in Deutschland, BuT)
  • Fortbildungsseminare "Interaktives Theater"
  • Spielpädagogik (Abschluss: Zertifikat der Akademie für Gruppe und Bildung, AGB)
  • Grundlehrgang für Personzentrierte Gesprächsführung im Rahmen einer Notrufstelle für Menschen in Krisensituationen
  • Erwachsenenbildung
  • Psychodramapsychotherapie (Österreichischer Arbeitskreis für Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik - ÖAGG/ Donauuniversität Krems- Masterabschluss)
  • Klinische Lehrpraktika an der Abteilung für Jugendpsychiatrie der Wagner Jauregg Nervenklinik Linz und Department für Psychosomatik des Landeskrankenhauses Enns
  • Laufende Supervision
  • Supervision & Coaching (Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie - Fachreferat)
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (Abschluss: Zertiikat ÖAGG-Akademie gemäss den Weiterbildungsrichtlinien des Bundesministerium für Gesundheit 2014)

Beruflicher Weg

  • Bildungsreferentin mit mehrjähriger wissenschaftlicher Tätigkeit, Öffentlichkeitsarbeit und Pressetätigkeit in der Bundesgeschäftsstelle für Katholische Erwachsenenbildung
  • Seelsorgliche Tätigkeit in einer Notrufstelle für Menschen in Krisensituationen
  • Leitende Programmdirektorin im Kardinal König Haus, dem Bildungszentrum der Jesuiten
  • Österreichweite Tätigkeit als Ausbildungsleiterin in pastoral-kirchlichen und spirituellen Bereichen
  • Fachreferentin und -journalistin
  • Kardinal König Akademie: Referentin im Bereich Spiritualität
  • Projektarbeit und Forumtheaterschauspiel in der Theatergruppe WIEGL e.V.
  • Schauspiel in den Gruppen Bretterhaus; Playbacktheater bei Rückspiegel und Wirbulant
  • Als Psychotherapeutin in der Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes O.Ö. seit Okt 07 und in freier Praxis tätig


„Das Entdecken der eigenen (Theater-) Spiellust und  - leidenschaft fördert und fordert den ganzen Menschen. In meinen Kursen und in der Begleitung von Einzelnen und Gruppen möchte ich dieses Entdecken anregen!"

Lebenslauf als pdf: downloaden

Publikationen



Barbara Pfaffenwimmer (2017): Wir wollen keine Gewalt an der Schule!
Interview in: Alles, was Recht ist. Kinderrechte-Zeitung O.Ö., Helft 38 (S.6), Linz
>>> Wir wollen keine Gewalt an der Schule! lesen


Barbara Pfaffenwimmer, Rudi Krammer, Rickie Scherr, Michael Wieser (2014): Erinnerungsräume schaffen. Auf dem Weg zu einem lebendigen Morenomuseum in Bad Vöslau.
In: Ameln Falko von, Wieser Michael (Hg.), Jakob Levy Moreno revisited – Ein schöpferisches Leben. Zum 125. Geburtstag. (S.85-93), Wiesbaden: Springer Verlag

Kurzbeschreibung:

J. L. Moreno lebte als junger Arzt bis 1925 im niederösterreichischen Bad Vöslau im Haus ‚Maital 4’. Seit den 1980er Jahren gibt es die Idee und unterschiedlichste Initiativen, dieses ehemalige Wohnhaus in Bad Vöslau für ein „Morenomuseum“, als Gedenk- und Forschungsstätte zu adaptieren. Der Beitrag nennt einige historische Daten des Wohnhauses und beleuchtet einige Entwicklungsstationen des, von Anfang an international getragenen, Museumsprojektes. Vor allem die Idee und Gestaltung der Website, die ab 2004 eingerichtet wurde, wird als interaktiv zu nutzender Handlungsraum näher beschrieben. Dieser sollte und soll die AkteurInnen des Projektes vernetzen, die Idee, das „Haus Maital zu beleben“, verbreiten, Spendengelder zur Schaffung von lebendigen Erinnerungsräumen lukrieren und Wissen über das Sein und Wirken von J.L.Moreno in seinen Jahren in Wien und Niederösterreich zugänglich(er) machen.

>>> Bestellungen über: Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie


Barbara Pfaffenwimmer, Sabine Kern (Hg.) (2014)
Spiritualität, Axiologie, Bibliodrama.
Zeitschrift für Psychodrama und Sozimetrie 1, Wiebaden: Springer Verlag

Kurzbeschreibung:

Im psychologisch- psychotherapeutischen Fachdiskurs werden die Rollenbereiche „Spiritualität“und „Religiosität“ heute vorwiegend mehrdimensional verstanden, das heißt, dass diese in pluralistischen Gesellschaften zunehmend in ihrer Differenz erfahrbar werden. Spiritualität und Religiosität lässt sich nicht (mehr) global definieren, sondern es ist notwendig, sich im jeweiligen psychotherapeutischen Diskurs der enormen Vielfalt von Ausprägungen und einer differenzierten Betrachtung vieler Merkmale zu stellen.

Im Themenheft wrid versucht, diese herausfordernden Vielfalt annähernd darzustellen. In den Arbeiten, die zum Abdruck in diesem Heft ausgewählt wurden, stehen schwerpunktmäßig die historischen Einflüsse auf die psychodramatische Axiologie, sowie die Auseinandersetzung mit Wertefragen und spirituellen Erlebnisqualitäten in verschiedenen psychodramatischen Praxisfeldern im Vordergrund. Die Welt des Bibliodramas wird thematisiert und einige Schlaglichter werden auf die neueren Entwicklungen in der psychologisch-psychotherapeutischen Forschung geworfen.

>>> Bestellungen über: Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie


Barbara Pfaffenwimmer (2014)
Bibliodrama – ein Handlungsraum zur Veränderung von perfekt-spirituellen Rollenerwartungen.
In: Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie 1, (S.83 .95), Wiesbaden: Springer-Verlag

Kurzbeschreibung:

Der psychotherapeutische Handlungsraum der Bibliodramabühnen fördert die Rollenressourcen von Erwachsenen und begünstigt durch seine symbolisch-imaginären Wirkmöglichkeiten die Bewältigung von spirituell-religiösen Rollenkonflikten. Im Artikel werden einige Aspekte der Bibliodramabühnen dargestellt, wobei sich zeigt, dass die im gruppentherapeutisch-schöpferischen Raum gemachten Rollenerfahrungen zur Veränderung von „perfekten (religiösen) Zielen“ beitragen können. Werteressourcen werden gestärkt und Ängste vermindert. Anhand von Beispielen der Autorin werden einige ressourcenförderliche Prozesse beschrieben.

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Barbara Pfaffenwimmer, Sabine Kern, Helmut Haselbacher (2014)
PsychodramatikerInnen sind HilfsregisseurInnen des Lebens. Interview mit dem Theologen und Psychotherapeuten Helmut Haselbacher.
In: Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie 1 (S.117 – 125), Wiesbaden: Springer-Verlag

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Barbara Pfaffenwimmer, Christoph Rabl (2014)
Warum wir (k)ein Märchen erzählen.
In: Songbook Anna & der Wolf. Hrsg. v.d. Kinder- und Jugendanwaltschaft O.Ö., Eigenverlag

Mit den Musiktheaterstücken „Anna und der Wolf I und II“ hat die Kinder- und Jugendanwaltschaft O.Ö. und die Musiktheatergruppe Traumfänger in den letzten Jahren einen grossen Beitrag geleistet, schwierige Themen und Probleme, die Kinder und Jugendliche belasten zur Sprache und zur Erfahrung zu bringen. Im Erzählraum von „Anna und der Wolf I und II“ werden die Problemfelder der Hauptfigur Anna in verschiedene Märchenfiguren aufgefächert. In Ihnen können Kinder ihre eigenen Nöte und Schwierigkeiten besser ansehen, verstehen und in weiterer Folge auch lernen damit umzugehen.

>>> Bestellungen: Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes O.Ö.


Barbara Pfaffenwimmer (2009)
Menschen, Leidenschaften und eine Bühne.
Unternehmenstheater als Instrument in der Personal- und Organisationsentwicklung.
In: tools 1 (S. 19-21) Wien
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Barbara Pfaffenwimmer (2006)

Wir in der Gesellschaft, die Gesellschaft in uns. Einige Psychodramatische Betrachtungen zu Forumtheaterarbeit in Langzeitgruppen
in: Psychodrama. Fachzeitschrift für Psychodrama und Soziometrie. 2 (S. 287 - 299) Wiesbaden: VS-Verlag

Mit dem Forumtheater öffnen Schauspieler und Schauspielerinnen den magischen, machtvollen Raum der Bühne für die Beteiligung des Publikums. Gemeinsam wird die Bühne genutzt für die Suche nach alternativen Verhaltensformen für unzulässige und unerträgliche Situationen. Die Gruppen erarbeiten ihre Stücke selbst auf Grund eigener Erfahrungen, Beobachtungen und Recherchen. In Österreich arbeiten Forumtheatergruppen über viele Jahre zusammen. In derselben Personenzusammensetzung treten diese zumeist mit immer neuen Produktionen an die Öffentlichkeit. Nach einer Kurzbeschreibung über typische Arbeitsformen werden am Beispiel der ersten und ältesten Gruppe in Österreich Rollenentwicklungen und gesellschaftliche Rollenverschränkungen aufgezeigt.

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